Die meisten Deutschen sind mit ihrer momentanen Gesundheitsversorgung zufrieden. Gleichzeitig schaut aber die Mehrzahl der Deutschen skeptisch in die Zukunft und befürchtet eine Verschlechterung der Versorgung. Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage unter 1.000 Kassenpatienten, die bereits vor der Bundestagswahl durchgeführt wurde.

Danach sind einerseits 86 Prozent der Befragten mit ihrer persönlichen Gesundheitsversorgung zumindest zufrieden. Andererseits denken 70 Prozent, dass sich die Gesundheitsversorgung in Deutschland in den nächsten fünf Jahren verschlechtern wird. Besonders pessimistisch sind die 45- bis 64-Jährigen (77 Prozent), deutlich optimistischer äußerten sich die 18- bis 30-Jährigen, von denen nur 55 Prozent eine Verschlechterung befürchten. „Wir sehen uns durch die Umfrageergebnisse bestätigt“, sagt Ingo Kailuweit, Vorstandschef der KKH-Allianz. „Unser Gesundheitssystem zählt noch zu den besten der Welt, aber wir müssen aufpassen, dass es so bleibt. Ich sehe darin einen direkten Auftrag an die neue Bundesregierung.“

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Es wird laut Kailuweit höchste Zeit, das Gesundheitswesen zukunftssicher zu machen und gleichzeitig in ruhiges Fahrwasser zu bringen. „Wir dürfen die Menschen nicht weiter verunsichern. Die Koalition aus CDU/CSU und FDP muss einen klaren Kurs steuern.“

 

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