Die Stiftung Warentest und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) werden in Zukunft enger zusammenarbeiten, um Fortschritte im gesundheitlichen Verbraucherschutz zu erreichen. Dies sieht ein Kooperationsvertrag vor, der jetzt in Berlin vom Präsidenten des BfR und dem Vorstand der Stiftung unterzeichnet wurde.

Das BfR ist die wissenschaftliche Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland, die Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erarbeitet und Vorschläge macht, wie Risiken minimiert werden können. Das Themenspektrum ist weit gefasst, es reicht von der Lebensmittelsicherheit bis hin zur Sicherheit von Chemikalien, Pflanzenschutzmitteln, Bioziden und verbrauchernahen Produkten.

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Der Kooperationsvertrag sieht vor, dass die Stiftung Warentest vom BfR Anregungen zu Untersuchungen und Hinweise auf Probleme des gesundheitlichen Verbraucherschutzes entgegen nimmt und bei Bedarf Expertenrat aus dem Bundesinstitut  erhält. Das BfR ermöglicht seinen Mitarbeitern, an Fachbeiräten der Stiftung teilzunehmen, bei denen die Prüfprogramme der geplanten Tests diskutiert werden. Außerdem stehen die Experten des BfR für Interviews in der Zeitschrift „test“ zur Verfügung. Zur Unterstützung der Kooperation ist außerdem eine Arbeitsgruppe gebildet worden, die sich regelmäßig trifft, um für beide Seiten relevante Themen zu eruieren, zu diskutieren und zu vertiefen.

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