Die Unternehmen zeichnen sich durch verantwortungsvolles Handeln aus, indem sie Arbeitsplätze sichern und für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Perspektiven im Unternehmen schaffen. Sie beweisen dahingehend Weitblick, dass sie beispielweise durch Aus- und Weiterbildungsangebote oder Gesundheitstrainings für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Betrieben längere Erwerbsbiographien unterstützen.

Damit stellen sich die 62 Unternehmen aktiv den Herausforderungen des demografischen Wandels. Die 62 Unternehmen gehen aus regionalen Wettbewerben und Auswahlprozessen der 62 Beschäftigungspakte des Bundesprogramms hervor und stehen stellvertretend für die zahlreichen Unternehmen, mit denen die Beschäftigungspakte kooperieren.

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Mit Bundesprogramm "Perspektive 50plus - Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen" fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales 62 regionale Beschäftigungspakte, die ältere Langzeitarbeitslose bei der Rückkehr auf den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützen. Zwischen Januar und Oktober 2008 konnten mehr als 63.000 ältere Langzeitarbeitslose im Alter zwischen 50 und 64 Jahren aktiviert werden. Hieraus konnten 16.495 Integrationen in Beschäftigungsverhältnisse erreicht werden.

Das Bundesprogramm basiert auf einem regionalen Ansatz, der es den Beschäftigungspakten ermöglicht, bei der Wahl der Aktivierungs- und Integrationsstrategien gezielt die regionalen Besonderheiten zu berücksichtigen. In vielen Regionen werden die Akteure der regionalen Arbeitmarktpolitik in Netzwerke eingebunden und sind so aktiv an der Umsetzung der Projekte beteiligt.

Der Bund fördert das zur "Initiative 50plus" gehörende Bundesprogramm in den Jahre 2008 bis 2010 mit rund 275 Millionen Euro. In dieser Zeit sollen über 200.000 ältere Langzeitarbeitslose aktiviert und über 50.000 von Ihnen in den Arbeitsmarkt integriert werden.

 

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