"Intelligente Assistenzsysteme für Senioren können dazu beitragen, Unfälle und Krankheiten zu vermeiden und die Alltagsaufgaben im Haushalt zu erleichtern", sagte Thomas Rachel MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, am Montag in der Berliner Charité. BMBF fördert die Entwicklung mit 25 Millionen Euro.

Der Staatssekretär gab grünes Licht für "SmartSenior - Intelligente Dienstleistungen für Senioren", ein Entwicklungsprojekt von insgesamt 29 namhaften Projektpartnern aus Forschung und Industrie. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert diese Allianz mit 25 Millionen Euro im Rahmen der Hightech-Strategie für Deutschland.

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"Das Bundesforschungsministerium stellt sich mit diesem Vorhaben den Herausforderungen des demografischen Wandels. Mit ,SmartSenior' fördern wir die interdisziplinäre Zusammenarbeit auf diesem Gebiet in bisher beispiellosem Umfang", unterstrich Rachel.

"SmartSenior" steht für Ideen, die das Leben einfacher und sicherer machen: Ein Armband, das ortsunabhängig Vitaldaten misst und an eine Service-Zentrale überträgt. Ein Notfallassistent im Auto, der etwa bei einem Schlaganfall automatisch in einen autonomen Fahrmodus wechselt und einen abgesicherten Nothalt durchführt. Die Deutsche Telekom, Alcatel-Lucent, Siemens, BMW, mittelständische Unternehmen wie die Berliner PRISMA GmbH, Partner aus der Wohnungswirtschaft und dem Dienstleistungssektor, Interessenverbände und Forschungseinrichtungen sollen diese und andere Teilprojekte in den nächsten drei Jahren zur Marktreife bringen.

"Bei SmartSenior geht es um den Menschen, um dessen Würde und Selbstbestimmtheit. Technik hat hier eine unterstützende Funktion. Sie soll dem Menschen dienen, möglichst im Hintergrund - eben als intelligentes Assistenzsystem", sagte der Sprecher der Allianz, Prof. Hans Aukes von der Deutschen Telekom. "Wir legen besonderen Wert auf eine leichte und intuitive Bedienbarkeit aller SmartSenior-Produkte."

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