In dem multimodalen Konzept werden Strukturen der prä- und postnatalen Vorsorge, zum Beispiel geburtshilfliche Vorsorge, kinderärztliche Früherkennungsuntersuchungen und Schuleingangsuntersuchungen ebenso eingebunden, wie Erfahrungen aus epidemiologischen Studien und neue Ansätze für Interventionen bei Risikogruppen wie sozial Benachteiligten und Müttern mit Migrationshintergrund. Ein Stillmonitoring würde erstmals in Deutschland die systematische und kontinuierliche Erhebung von vergleichbaren Daten über das Stillen ermöglichen. Die Ergebnisse würden zeitliche und regionale Vergleiche gestatten und langfristig Trends im Stillverhalten und Einflussfaktoren darauf erkennen lassen, so dass durch das Monitoring zugleich eine wesentliche Basis für die zielgerichtete und problemorientierte Stillförderung geschaffen würde.
Das Monitoringkonzept ist auf der Internetseite des BfR (www.bfr.bund.de) unter dem Menüpunkt „Nationale Stillkommission/Grundsätzliches zum Stillen“ abrufbar. Die Kommission hält die Einbindung zahlreicher Akteure im Gesundheitswesen in die vorgeschlagenen strukturellen Maßnahmen für erforderlich und bittet daher um Feedback und Anregungen zur Umsetzung. Kontakt über Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Dokumente
-Still-Monitoring in Deutschland (Konzept der Nationalen Stillkommission vom 21.12.2009) (PDF-Datei, 77.3 KB)