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Personalkongress Krankenhäuser setzte wichtige Akzente. Personalkongress. Krankenhäuser setzte wichtige Akzente. Der fünfte Personalkongress Krankenhäuser, der vom 14. bis 15. März 2012 in Hannover stattfand, reflektierte die Veränderungen und Trends, die die Personalarbeit bewegen.

Der Besucherstrom belegte das große Interesse an Themen rund um das Personalwesen - die Veranstalter der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) konnten sich über rund 390 Teilnehmer freuen. Viele Praxisszenarien illustrierten, wie der Wandel von der Personalverwaltung zum Personalmanagement gelingt.

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Die Vorträge, Foren und Workshops fanden große Resonanz: So zeigte Karin Burtscher, Leiterin Personal des Schwarzwald-Baar Klinikums Villingen-Schwenningen, mit „Strukturstrategisches Personalmanagement in einem kommunalen Krankenhaus“, wie Transparenz mit neuen Prozessen und innovativer HR-Software geschaffen und die Personalabteilung durch diese Lösungen zum Businesspartner wird.


Dr. Walter Jochmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kienbaum Management Consultants, sprach über „Optimierung der Klinikperformance trotz begrenzter Personalressourcen“. Er konstatierte, dass zu moderner Personalarbeit auch der Abschied von gewohnten Arbeitsmodellen gehört. Die Erwartung, dass sich Bewerber in Krankenhäusern an die Strukturen und Arbeitsmodelle anpassen müssten, sei veraltet. Auch das Gesundheitswesen müsse erkennen, dass die Bewerber sich mittlerweile ihre Stelle quasi aussuchen könnten. Ferner betonte er, dass die Bindung der Leistungsträger und das Reduzieren ungewollter Fluktuation essenziell für die Krankenhäuser sei.

Die international renommierte Personalmanagement-Expertin Prof. Dr. Heike Bruch vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen referierte zu „Leadership und Empowerment – wie Sie die Energie Ihres Unternehmens mobilisieren können“. Sie hob hervor, wie wichtig ein gutes Betriebsklima, oder in ihren Worten die „organisationale Energie“, für den Unternehmenserfolg sei.


Ein neuer Schwerpunkt des Kongresses behandelte den IT-Bereich im Krankenhaus – die Veranstalter freuten sich, SAP als Kongresspartner zu begrüßen. Thomas Jenewein, Solution Manager bei der SAP AG, referierte über „modernes Bildungsmanagement in Zeiten des Fachkräftemangels“ und erläuterte den Teilnehmern „wie sie Mitarbeiter und externe Zielgruppen wie Patienten oder Hausärzte erfolgreich weiterbilden können“.

Michael Born, Leiter des Geschäftsbereichs für Personal & Recht bei der MHH, zieht ein positives Fazit: „Der Kongress hat gezeigt, dass sich unser Umgang mit der „wichtigsten Ressource“ – dem Personal – verändert. Jetzt ist es an uns Personalverantwortlichen, professioneller mit unserem Personal umzugehen und aktuelle Management- und Führungsinstrumente in unseren Häusern zu implementieren. Dies gilt für Führungs- und Demografie-Werkzeuge genauso wie für die Gestaltung der Unternehmenskultur und der Arbeitgeberattraktivität. Der Kongress hat gezeigt, dass es in vielen Krankenhäusern schon eindrucksvolle Erfolge gibt. Unsere Herausforderung liegt in der konsequenten Umsetzung und flächendeckenden Implementierung der „Best-Practice-Beispiele“. Nur so werden wir in einer Zukunftsbranche attraktive Arbeitsplätze bieten. Ob uns das gelingt, werden wir auf dem sechsten Personalkongress Krankenhäuser im März 2013 in Hannover überprüfen.

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